RAG Exploration & Production

Allgemeines

Exploration – vom dreidimensionalen Bild zur Bohrung

Mit steigender Nachfrage nach Erdöl und Erdgas gewinnt das Finden neuer Lagerstätten immer mehr an Bedeutung. Der technische Fortschritt hat die Exploration von Kohlenwasserstoffen in den vergangenen Jahren revolutioniert. RAG E&P nutzt ihr in Jahrzehnten aufgebautes Know-how im Alpenvorland für Projekte in ähnlichen geologischen Zielgebieten im In- und Ausland.

Exakte 3D-Seismik, Hightech-Materialien, innovative und hochmoderne Bohrtechniken und viel Erfahrung: Das sind die Komponenten, aus denen erfolgreiche Bohrungen bestehen. Die Anforderungen an Bohrungen sind stetig gestiegen. Heute kann dank neuer Bohrtechniken wesentlich tiefer, weiter und schneller gebohrt werden. Synthetische Diamanten und modernstes Know-how aus der Metallurgie verleihen den Bohrwerkzeugen Festigkeit und Schärfe für höchste Anforderungen. Selbst harte Gesteine stellen kein bohrtechnisches Hindernis mehr dar. In weicheren Gesteinsschichten können mit der neuesten Bohrtechnik pro Tag mehr als 600 Meter gebohrt werden. Dank modernster Technologie lässt sich der Bohrmeißel in jede beliebige Neigung und Richtung steuern.

Die RAG Gruppe verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in Sachen Bohren und hat über 1.200 Bohrungen, die einer gebohrten Strecke von über zwei Millionen Metern entsprechen, durchgeführt. Darunter befinden sich wirtschaftlich bedeutende Funde, wie die Gaslagerstätte Haidach 1997, die mittlerweile als größter österreichischer Erdgasspeicher mit 2,6 Milliarden  Kubikmeter Speicherkapazität genutzt wird. 

Geothermie-Projekte in Fürstenfeld, München-Riem und Simbach-Braunau (Bayern/Oberösterreich) und auch einige der steirischen Thermen (Loipersdorf, Blumau und Waltersdorf) gehen auf Bohrungen der RAG zurück.